A germán népek etnogenezise
In den spätantiken und frühmittelalterlichen lateinischen Quellen werden die germanischen Völker als gens bzw. natio bezeichnet. Die gewöhnliche Übersetzung mit Volk assoziiert einen modernen Volksbegriff, der nicht dem begrifflichen Inhalt der Quellen entspricht. Seit der bahnbrechenden Arbeit von...
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| Szerző: | |
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| Dokumentumtípus: | Cikk |
| Megjelent: |
University of Szeged, Magyar Medievisztikai Kutatócsoport
Szeged
1998
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| Sorozat: | Acta Universitatis Szegediensis : acta historica
106 |
| Kulcsszavak: | Germán népek története |
| Tárgyszavak: | |
| Online Access: | http://acta.bibl.u-szeged.hu/2846 |
| Tartalmi kivonat: | In den spätantiken und frühmittelalterlichen lateinischen Quellen werden die germanischen Völker als gens bzw. natio bezeichnet. Die gewöhnliche Übersetzung mit Volk assoziiert einen modernen Volksbegriff, der nicht dem begrifflichen Inhalt der Quellen entspricht. Seit der bahnbrechenden Arbeit von Reinhard Wenskus, Stammesbildung und Verfassung, wissen wir, da die germanischen Stämme politische Gebilde und keine Abstammungsgemeinschaften waren. Stammesbildung war ein politischer Vorgang, der zu einen Stammesbewußtsein führte. Träger dieses Vorganges waren die Traditionskerne und die königliche Sippe, die in ihren Abstammungslegenden die Idee einer fiktiven Abstammungsgemeinschaft bewahrten. Die Traditionskerne waren nach ausen hin offen. Ein polyethenischer Charakter ist das besondere Merkmal dieser gesellschaftlichen Schicht. Die germanische gens war das polyethnisch zusammengesetzte, bewaffnete Volk, das sich um den Traditionskern gruppierte und dessen Abstammungsmythen und -bewußtsein übernahm. Das Königtum war Träger des Stammesheils. Das Schicksal der königlichen Sippe war eng mit dem des Volkes verbunden. Mit dem Untergang des ostgotischen Reiches war nicht nur die königliche Dynastie vernichtet, sondern auch die Ostgoten als souveräner Volkskörper verschwanden aus der Geschichte. |
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| Terjedelem/Fizikai jellemzők: | 79-87 |
| ISSN: | 0324-6965 |